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zeitgenössische
musik in einer cocktailbar? wie passt das zusammen?
die griechen
veranstalteten in der antike symposien, um sich in geselliger runde und bei
regem weingenuss mit philosophischen diskursen, intellektuellen spielen und
auch den sogenannten skolien, nur für diesen anlass bestimmten liedern, zu
unterhalten.
diese idee
aufgreifend ist es ziel dieser konzertreihe einerseits die
anregende wirkung gemäßigten alkoholkonsums auszunutzen und die geselligkeit
eines gemütlichen barambientes dem interessierten musikpublikum zugute
kommen zu lassen. andererseits steckt der wunsch dahinter, die, in manchen kreisen ja
immer noch als kontroversiell empfundene, neue und improvisierte musik in diesem rahmen zum
zentrum eines möglichen diskurses und somit vielleicht einem neuen pulikum
zugänglich zu machen.
dem anspruch von
geselligkeit und niveauvoller musikdarbietung entsprechend ist der ablauf
der abende geplant: zwanzig minuten musik wechseln sich mit ebensolangen
pausen, dreimal zwischen 21 und 23 uhr. so bleibt genug zeit sich zu
unterhalten, wohlzufühlen, sich den lukullischen hochgenüssen, die der barchef
zu komponieren im stande ist, hinzugeben und dann doch in ruhe und mit
konzentration der
dargebotenen musik zuzuhören und diese musik im mittelpunkt wirken zu lassen.
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